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Breiterer Stand durch längere Pedalachsen

Pedale von SHIMANO zeichnen sich aus durch ihre Haltbarkeit sowie ihre intuitive Funktion und bieten jedem einzelnen Radfahrer eine optimale Kraftübertragung. Rennradfahrer profitieren vom geringen Gewicht der DURA-ACE und ULTEGRA SPD-SL Pedalkörper aus Carbon-Verbundwerkstoff und der breiten, auf Stabilität und Kontrolle ausgelegten Plattform. Jetzt sind diese Premium-Pedale von SHIMANO mit unterschiedlichen Achslängen erhältlich, wodurch sie sich hervorragend an den jeweiligen Körperbau und Pedalierstil anpassen lassen.

Früher bevorzugten Profi-Rennradfahrer einen eher geringen Pedalabstand, der sich als die Entfernung zwischen den Pedalen des Fahrers angeben lässt (jeweils von der Pedalmitte aus gemessen). Bei einem geringen Pedalabstand sind die Füße enger beieinander, während sie sich bei einem größeren Pedalabstand weiter auseinander befinden. Früher galt ein geringer Pedalabstand als mechanisch effizienter und aerodynamischer. Doch dank aktueller Forschungsergebnisse und neuer Entwicklungen in der Komponententechnologie wird ein geringer Abstand zwischen den Pedalen heute nicht mehr in jedem Fall als optimal angesehen. Zudem haben einige der besten Radrennprofis den Wunsch nach Pedalen mit einer längeren Achse geäußert, um auf diese Weise ihre Effizienz beim Pedalieren zu verbessern. Was SHIMANO dazu inspirierte, für die Pedale der DURA-ACE und ULTEGRA Line-ups diese spezielle und um 4 mm längere Variante zu entwickeln. Abgesehen von der Länge sind diese Pedale identisch mit ihren kürzeren Pendants und bieten langlebige Lager, eine einstellbare Auslösehärte und die von SHIMANO gewohnte, erstklassige Verarbeitungsqualität.

Die für dich optimale Achsenlänge lässt du am besten bei einem qualifizierten Radhändler ermitteln, der deine Biomechanik analysieren und dir verschiedene Pedaltypen zum Testen zur Verfügung stellen kann. Vor allem Sportler mit breiten Hüften oder einem ausgeprägten Quadrizeps bevorzugen die um 4 mm längere Pedalachsenvariante ebenso wie jene Fahrer, die sich im Sattel nicht wohlfühlen, wenn ihre Füße zu eng beieinander stehen. Diesen Rennfahrern kommt die zusätzliche Länge der Pedalachse zugute, da sie eine korrekte Ausrichtung von Beinen und Füßen unterstützt und so eine effiziente Kraftübertragung bei geringerer Belastung der Gelenke ermöglicht.

Beachte, dass die Länge der Pedalachse nur ein Faktor ist, der die Standbreite beeinflusst. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Q-Faktor. Dabei handelt es sich um den seitlichen Abstand zwischen den Kurbelarmen des Rads (gemessen von der Oberfläche der Pedalgewinde), der bei den verschiedenen Kurbelgarnituren variieren kann. Daher sind für die Ermittlung der Standbreite der Q-Faktor und die Pedalachsenlänge zu berücksichtigen. Eine Kurbel mit einem niedrigen Q-Faktor und den um 4 mm verlängerten Pedalachsen kann letztendlich die gleiche Standbreite besitzen wie eine Kurbel mit einem hohen Q-Faktor und Pedalachsen mit Standardlänge.

Die um 4 mm längere Pedalachse der SPD-SL Rennradpedale von SHIMANO ist für manche Sportler von Vorteil, die öfter von von ihrem Rennrad auf das Mountainbike wechseln. Dank der längeren Pedalachse profitieren diese Fahrer auch am Rennrad von dem breiteren Stand, den sie vom Mountainbike gewohnt sind, da die Kurbeln am Mountainbike einen breiteren Q-Faktor aufweisen. Eine Anpassung der Standbreiten gewährleistet dem Fahrer einen nahtloseren Wechsel zwischen den Rädern. (SHIMANO bietet für Mountainbikes auch SPD Pedale mit einer 3 mm kürzeren Achse, damit Radfahrer die Standbreite ihres Mountainbikes oder Gravel Bikes verringern und so an die ihres Rennrads angleichen können.)

Mit der Angleichung der Standbreite an den eigenen Körperbau und Fahrstil lassen sich einerseits die Stabilität und die Pedalierleistung verbessern, während dies andererseits auch zur Vermeidung von Verletzungen beiträgt. Dank der unterschiedlichen Längenvarianten von SHIMANO Pedalachsen können Radfahrer eine für sie optimale Breite für verschiedene Räder und Q-Faktoren gewährleisten. Für die Ermittlung der optimalen Standbreite gibt es keine wirklich festen Regeln, am besten wendest du dich an einen erfahrenen Radhändler, der dir hier weiterhilft.

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